
Name: Holger Reich, aka "Der Wupperphotograph"
Bio: Bj.1959, geboren im "Pott", Wuppertaler, mit dem Herzen im Himmel und den Beinen auf der Erde; Wortakrobat, Blogger und Gelegenheitsmaler; ständig auf der Suche nach dem perfekten Foto schreibt über die Fotografie und alles, was damit zu tun hat.
Posts by Der Wupperphotograph:
- Ein ca. 2-stündiges Shooting “*on location” in Wuppertal (Umkreis ca.30 km)
- 2 bis 3 Outfitwechsel möglich
- Sie müssen sich über die Technik keine Gedanken machen
- in einem Vorgespräch erfahren Sie alles, was sie als “Model” wissen müssen
- 10 professionelle und bearbeitete Fotoprints 10 x 13 ohne Werbeeindruck
- alle gelungenen Fotos auf CD mit Copyrighthinweis (Format JPG, hohe Auflösung)
- alle Fotos 4 Wochen lang im eigenen Onlineshop zum Nachdrucken (OHNE Copyrighthinweis ! ) zu einem geringen Aufpreis. Erstellung erfolgt durch ein Fachlabor incl. Versand.
- Leitzahl: 60 ( 72)
- Leistung: 300Ws (500 Ws)
- Einstelllicht: E27 / 250W
- Wiederaufladezeit: 0,5-1.5 Sekunde (0,5 – 1,9)
- Regelbar bis 1/32
- Farbtemperatur: 5500 Kelvin
- Blitzgeschwindigkeit: 1/3000s (1/2200s)
- Gewicht: 2,4 Kg (2,6 kg)
- Maße: 385x135x195 mm
- Das „Aufrichten“-Werkzeug analysiert Linien im Foto und rückt sie automatisch gerade – etwa stürzende Linien in Architekturausnahmen. (wurd auch mal Zeit)
- Der Radial-Verlaufsfilter ermöglicht dezentrierte oder mehrfache Vignetteneffekte
- „Smart-Vorschauen“ sollen Nutzern bei der schnellen Bildbearbeitung helfen, auch ohne Zugriff auf die originalen RAW-Dateien.
- Das „Diashow“-Modul auf neuer technischer Basis ermöglicht das Kombinieren von Standbildern, Videoclips und Musik in einer HD-Diaschau.
- Erweiterungen für das „Buch“-Modul optimieren und vereinfachen das Erstellen, individuelle Gestalten und Sortieren von Fotobüchern. (hab ich noch nie gebraucht)
- Ein ca. 2-stündiges Shooting “*on location” in Wuppertal (Umkreis ca.30 km)
- Sie müssen sich über die Technik keine Gedanken machen
- in einem Vorgespräch erfahren Sie alles, was sie als “Model” wissen müssen
- 10 professionelle und bearbeitete Fotoprints 10 x 13 ohne Werbeeindruck
- alle gelungenen Fotos auf CD mit Copyrighthinweis (Format JPG, hohe Auflösung)
- alle Fotos 4 Wochen lang im eigenen Onlineshop zum Nachdrucken (OHNE Copyrighthinweis ! ) zu einem geringen Aufpreis. Erstellung erfolgt durch ein Fachlabor incl. Versand.
- Was erwartet der Mann von mir?
- Werde ich der Sache auch gerecht?
- Sollte ich mir gleich mal so eine D600 zulegen?
Perfektes Licht mal ohne Blitz
Juni 18th, 2013Für die Freunde des einzig wahren Lichtes (available light) gehören die diversen Lichtformer zum täglichen Brot. Sicherlich gibt es die Fraktion derer, die das Licht so nehmen, wie es gerade ist. Doch da gibt es auch die Freunde, die das Licht nehmen, wie es ist und dann die Richtung oder Charakteristik etwas verbiegen. Handwerkzeug hierfür ist dann oft ein Reflektor.
Reflektorarten
Gerne behilft man sich hier mit allen möglichen Dingen. Von einer simplen Styroporplatte, über ein gerade verfügbares Handtuch oder Papier bis hin zu aufwendig hergestellten Pappen mit diversen Folien ist wohl so alles vertreten. Und was zählt ist das Ergebnis. So gibt es nichts zu “Naserümpfen”, wenn hinterher das Foto einfach überzeugt. Natürlich bietet auch der Handel eine Fülle an Reflektoren. Die meisten lassen sich bequem zusammenfalten und man kann hier schon für sehr wenig Geld überraschend gute Hilfen finden.
Californias Sunbounce
Der Hersteller California Sunbounce beschreitet hier einen anderen Weg. Angeboten werden hier (auch) Sun Bouncer, die auf einem Stecksystem von Stangen geruht, die mit diversen Stoffen dann bespannt werden. Für die Leichtigkeit wird hier auf Aluminium zurückgegriffen. Doch das eigentliche Geheimnis liegt m.M nach in der Bespannung
Fazit
Was soll man zu diesem Reflektor noch sagen? Das Web ist voll von Testberichten und Werbefilmen dieses simplen Gerätes. Die Handhabung ist einfach und gut, die Verarbeitung durchschnittlich, doch die unbestreitbaren Stärken sind hier eben die Stabilität in Form, die Qualität des Lichtes und letztendlich das Gewicht. Wenn man mal ein Shooting über mehrere Stunden damit gemacht hat, weiß man jedes ersparte Kilo zu schätzen.
Warum gerade die Zebrabespannung? Weil die üblichen Silber, Gold oder Weißbespannungen nicht an das Licht heranreichen welches hier abgestrahlt wird. Reines Gold ist oft zu warm und Silber bekanntlich zu kalt. So bleibt nur Zebra und alles wird in wundervolles Sonnenlicht getaucht ohne die Bildwirkung zu zermantschen.
Sicherlich ist dies kein Reflektor für den gelegentlichen Hobbyknipser, doch wer einen hohen Anspruch an die Lichtqualität stellt, der sollte sich diese Bouncer einfach leisten. Man könnte jetzt leicht über die überhöhten Preise lamentieren, doch Angebot und Nachfrage bestimmen halt den Preis – und den bin ich bereit zu zahlen für ein perfektes Foto. Ich selbst nutze im Studio ebenso, wie On Location die Version des Micro Mini und den Mini und will beide nicht mehr missen.
- Fotos: California Sunbounce
Nikon kündigt Zusammenarbeit zwischen Nikon 1 und dem Modedesigner J.W. Anderson an
Juni 17th, 2013Düsseldorf, 17. Juni 2013 – Nikon und der renomierte britische Designer J.W. Anderson haben gemeinsam eine luxuriöse Kameratasche aus Leder für das schlanke, elegante Kamerasystem Nikon 1 kreiert. Inspiriert ist die Unisex-Tasche gleichermaßen durch die klassischen Kamerataschen der vierziger Jahre und Andersons androgynen Stil. Sie ist so vielseitig wie die Nikon 1 selbst und bietet Raum für eine Kamera sowie für mehr als ein Wechselobjektiv. Es ist Nikons erste Kooperation mit einem Fashion Label.
Durch die Kombination von traditionellem Lederhandwerk und zeitgemäßem Style reflektiert die Tasche die Mischung aus technologischem Erbe und modernstem Design, die die Kameras der Nikon 1 Serie, wie etwa die Nikon 1 S1, die Nikon 1 J3 und die Nikon 1 V2, auf sich vereinen. Als Limited Edition ist die Auflage der Tasche auf insgesamt 400 Stück begrenzt. Erhältlich ist sie in den vier Farbvarianten schwarz, weiß, blau und orange. Die Taschen werden für eine begrenzte Zeit online im Nikon Store zu einem Preis von 99,00 EUR angeboten.
J.W. Anderson über seine Zusammenarbeit mit Nikon: „Die Fotografie ist genauso eine Kunstform wie die Mode. Deshalb macht die Partnerschaft für mich absolut Sinn. Das Aufnehmen von Fotos ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit. Während der Kreation einer Kollektion nehme ich tausende Bilder auf. Dabei habe ich immer darauf geachtet, dass meine Entwürfe für jeden zugänglich sind, genauso wie die Fotografie.
Die Tasche sollte etwas von den klassischen Kamerataschen der vierziger Jahre widerspiegeln, allerdings mit einem sehr modernen Einschlag, mit kräftigen Farbblöcken und im Unisex-Stil.“
Jordi Brinkman, Product Manager, Nikon 1 Compact System Cameras, Nikon Europe, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit J.W. Anderson. Sein Stil verkörpert alles, woran Nikon glaubt – Produkte höchster Qualität, modernste Technologien und Verfügbarkeit für sämtliche Zielgruppen.“
Der Start der Zusammenarbeit überschneidet sich mit der Präsentation von J. W. Andersons Frühjahr-/Sommerkollektion 2014 bei der “LONDON COLLECTIONS: MEN” am 17. Juni 2013. Für weitere Informationen folgen Sie uns unter #IAMfashion.
Pressekontakt:
Grayling Deutschland GmbH
Birgit Rügert / Jan Leder / Alexander Voirin
T. +49 (0)211 – 96 485 64
F. +49 (0)211 – 96 485 45
E-Mail: presse@nikon.de
Abschied vom Gestern, HonsbergGroßARTig
Juni 10th, 2013Im Rahmen des Kunstprojekts “Abschied von Gestern, HonsbergGroßARTig” in einem der ältesten Vierteln des Bergischen Landes in Remscheid präsentiert Georgie Jerzyna Pauwels im leeren Haus, das zu einer Galerie adaptiert wurde eine Fotoausstellung.
“Nur Wahre Gesichter” – Straßen Portraits, echt und ungeschminkt, ist das Thema.
Vorgestellt werden Bilder, die auf den Straßen der Welt entstanden sind, in Indien, Thailand, Libanon und vielen Länder in Europa.
Echte Menschen deren Schönheit und Ausdruckstärke ist sehr bewegend
.
Überwiegend sind die Bilder in Schwarzweiß gehalten, jedoch da und dort findet man auch Bilder in Farbe.
Die Ausstellung findet am 13. und 14. Juli 2013 in Remscheid auf der Halskestraße 40 statt.
Es ist in den zwei Tagen durchgehend geöffnet, GeorgiePauwels ist komplette zwei Tage anwesend und freut sich auf zahlreichen Besucher und anregende Diskussionen.
Weitere Links zum Projekt „HonsbergGroßARTig“:
https://www.facebook.com/MeinHonsberg?fref=ts
http://meinhonsberg.de
Foto: Georgie Jerzyna Pauwels
Einladung zum Fotowalk im Botanischen Garten
Juni 4th, 2013Botanischer Garten Wuppertal
22.Juni 2013 um 14:00 Uhr (Ende gegen 17:00 Uhr oder offen)
Nur bei trockenem Wetter!
treffen wir uns zu einem gemeinsamen Fotowalk (Fotosafari). Gerne darf auch vor sommerlich schöner Kulisse gemodelt werden – oder Experten tummeln sich um die Makrofotografie. Treffpunkt Botanischer Garten Wuppertal. Direkt im Eingangsbereich.
In jedem Fall wollen wir gemeinsam Spaß haben, schöne Bilder “bauen” und zum Schluß bei einer Tasse Kaffee oder “was mit Schaum” ein wenig fachsimpeln, Beute zählen und einfach den Tag genießen.
Dein Wissensstand oder Equipment ist nicht von Bedeutung. Ob Anfänger oder Vollprofi – jeder ist wichtig und willkommen.
Wer etwas weiß, darf dies auch weitersagen – Tipps und Tricks dienen dazu, das Niveau in der Fotografie insgesamt zu heben – und Spaß am Erstellen zu haben!
Jeder bringt sein eigenes Equipment mit und ist dafür verantwortlich.
Eine Anmeldung über facebook ist ebenfalls möglich –> HIER
Es freuen sich auf euch Die Wupperfotografen
Holger & Volker
P.S.: Gäste und Freunde dürfen gerne mitgebracht werden.
Modelfotografen bitte genügend TfP-Verträge mitbringen.
Sommershooting im Angebot
Juni 4th, 2013Endlich ist der Sommer da. Die neue Sommermode ist gekauft und Mann /Frau ist so richtig zufrieden mit sich und der Welt. Dies wäre doch ein guter Zeitpunkt für ein paar schöne Fotos von sich.
Die eigenen Urlaubsbilder sind ja ganz schön, doch so richtig toll .. na ja, man hätte da schon gerne etwas mehr. Kein Problem. Und sogar sehr erschwinglich mit unserem Schnupperangebot:
Sie erhalten unter meiner Anleitung
Paketpreis 110,00 €
Das Angebot gilt nur an freien Wochenenden und Feiertagen. Visagist/in und Hairstyling ist separat möglich (Aufpreis). Studioreservierung auf Wunsch (!) 35,00 €.
* on location = es kann ihr eigener Garten sein, der Botanische Garten oder sonst ein Ort unter freiem Himmel.
Nehmen Sie doch einfach Kontakt auf, beziehen sich auf dieses Angebot und lassen sich beraten – ganz unverbindlich …
Das Angebot endet am 31.September 2013
Meine ersten 6 Monate mit Jinbei
Juni 2nd, 2013So langsam wird es mal Zeit mich zu meinen Studioblitzen zu äußern. Nachdem wir im Studio recht gut mit dem Portysystem von Jinbei (DC1200) ausgekommen waren, wurde es so langsam Zeit für ein stationären System. Als gründlich recherchierender Käufer machte ich mich auf die Suche nach meiner ganz persönlichen Wahl und durchstöberte den Markt. Zur Auswahl gab und gibt es da ja recht viele Mögllichkeiten. Schnell hatte ich schon ein paar Favoriten ausgemacht – bis ich dann die Kostenaufstellung sah. Für ein (intensives) Hobby waren mir dann aber die Profotos, Bowens & Co dann doch zu kostenintensiv.
Meine Anforderungen
Für meine beiden Studiobereiche (1 x schwarz und 1 x weiß, 40 qm) sollten es Blitze bis maximal 500 Ws sein. Ein Deckensystem kam aufgrund der Raumhöhe nicht infrage. Auch sollten die Lichtformer einheitlich sein und zu einem späteren System passen können. Eine zentrale Fernsteuermöglichkeit war zunächst nicht im Blick, erwies sich später aber in der Praxis als ausgesprochen bequem (vor allem bei dem Blitz, der immer von oben als Kopflicht eingesetzt wird!). Wichtig war mir noch ein gut beleuchtetes Display, da das Studio ansonsten völlig dunkel ist.
Da ich die Problematik des “zuviel an Licht” kannte, legte ich mich leistungsmäßig auf 300 Ws fest plus einem Hauptlicht (500Ws), um hier bei High-Key-Bildern auch nach oben hin noch genug Luft zu haben (veielleicht bekommen wir ja noch ein größeres Studio oder bauen ein Vor-Ort-Set auf, wo man mehr Leistung benötigt!). Wichtig hierbei war mir aber auch die Möglichkeit, die Blitze weit genug herunterregeln zu können. Gute Erfahrungen hatten wir ja schon mit dem !.200 Ws-System machen können, wo man sogar bis 25 Ws herunterregeln konnte oder bis 1.200 Ws aufdrehen. Genügend Kraft, die auch ohne Mühe schwach erscheinen kann.
Die Kaufentscheidung
Es gibt ja eine Vielzahl an Herstellern und alle haben ihre Vorteile. Doch waren meine Erfahrungen mit Jinbei und “den Jungs” von Foto Morgen in Sachen Service und Beratung so, daß ich mich wieder für Jinbei entschieden habe. 
Und so wurden es mit der Zeit 3 x 300 Ws und 1 x 500Ws aus der Serie “JINBEI Digital Pioneer PRO III”. Es sind zwar die teuersten Geräte von Jinbei, doch haben sie alles, was ein Blitz zu bieten hat.
Technische Daten
des Jinbei Digital Pioneer PRO III 300 (in Klammern des Jinbei Digital Pioneer PRO III 500)
Der Praxistest nach 6 Monaten Erfahrung
Am Rand erwähnen möchte ich den guten Service der Foto-Morgen Leute. So war die Remote-Einheit eines Blitzes von Anfang an defekt, was ich aber erst nicht bemerkte, weil die fernbedienung später hinzukam und ich mit dem Ding nicht zurecht kam (kompliziert und das erste fehlerhaft). Doch in beiden Fällen wurde garnicht lange verhandelt, sondern anstandslos das Gerät vor Ort getauscht. Kein großes Einschicken und Werkstattüberprüfen oder “ist nicht der Kunde Schuld”, sondern schnelle und unbürokratische Hilfe. DAS nenne ich Sevice.
Nun aber zur Praxis im Einsatz: Das Studio ist im Mittel an jedem Woche belegt. Manchmal sogar mehrere Shootings. Zweimal je 1 Woche Urlaub, wo fast täglich Shootings stattfanden. Auch Feiertage wurde genutzt. Bei so einem Shooting werden teils über 1.000 Auslösungen vorgenommen. Ich arbeite mit Graukarten und Farbabgleich, um später an farbkalibrierten Monitoren die Bearbeitung vorzunehmen.
mein Resumee: Ich bin hoch zufrieden mit der Alltagstauglichkeit in diesem semiprofessionellen Umfeld. Wie ein Einsatz in einem Vollprofistudio wäre, ist sicherlich noch eine völlig andere Sache, doch hatte ich keinen einzigen Ausfall der Blitze, das Licht war soweit ich es erkennen konnte gleichmäßig in der Farbe, die Lüfter sind angenehm leise und verbreiten ein tolle “Profiatmosphäre”
, der Piepser kann ausgeschaltet werden, wenn er Kunden ablenkt und letztendlich sind die Bildergebnisse einfach nur berauschend schön. Was will man mehr?
Eine Randnotiz
Die Fernbedienung Jinbei JB-RC ist leider eine nervige Sache. Der Auslöser funktioniert nicht zuverlässig – setzt manchmal einfach ohne erkennbaren Grund aus – und ist sehr kompliziert zu bedienen. Mittlerweile fungiert das Teil nur noch zur Einstellung der Blitze, das Auslösen übernehmen die bewährten Yongnuos, die ich auch im Feldeinsatz nutze. Hier muß der Chinamann echt noch nachbessern, zumal die Blitze ausschließlich mit diesem System zu steuern sind und andere nicht kompatibel sind.
Fazit
Unter denselben Umständen würde ich mich immer wieder für Jinbei entscheiden, weil hier Preis und Leistung für mich völlig angemessen sind.

Was tut er da …?
Mai 30th, 2013Ja, was tut ein Fotoverrückter, wenn er einen freien Tag hat und ausnahmsweise mal keine Models quälen kann? Glücklicherweise ist ein Fotograf immer ein Jäger und Sammler und findet seine Motive in unmittelbarer Nähe.
Es muß ja nicht immer die große Fotosafari sein – und auch nicht das Megaevent an der See (seufz). So ein Gang durch den eigenen Garten kann schon Schönes hervorbringen – wie ich meine. Die verwirrten Blicke der Nachbarschaft muß man dann eben getrost übersehen. (glücklicherwiese gab es kein Making of …) Dank der sachkundigen Pflege des Gartens durch meine weltbeste Ehefrau wurde es ja auch kein Trashshooting
Mir reichte hier meine D700 und das Nikkor 105mm Makro 2.8 völlig aus (toll, man kann es nicht nur für Portraits nehmen!), um zu zeigen, wie schön unser Garten sein kann.





Aktion: Verlosung von 3 x “Wie sie mehr fotografieren und weniger knipsen” von Thomas Stephan
Mai 26th, 2013
Während ich das Buch im “Livebetrieb” als Coachinglektüre teste, starte ich doch einfach mal eine kleine Verlosung. Nutznießer, die also gerne ein feines, leichtes Fotobuch geschenkt haben wollen, müssen dafür garnicht soviel tun.
Als Gewinn gibt es jeweils 1 Buch von Thomas Stephan “Wie Sie mehr fotografieren und weniger knipsen”. Die Menge ist auf 3 Exemplare beaschränkt.
Wer kann teilnehmen?
Ausgeschlossen sind Familienangehörige. Ansonsten darf sich jeder um den Preis bewerben, der das 18te Lebensjahr vollendet hat UND der sich bei meinem Newsletter angemeldet hat. Wer schon Abonnent ist, nimmt automatisch an der Verlosung teil.
Wer gespannt auf den Inhalt ist, der lese doch das Interview oder die demnächst folgende Rezension
Jetzt gilt es nur noch, das Newsletterformular zu finden, sich einzutragen und dann DAUMEN drücken
Einsendeschluß ist der 30. Juni 2013 Punkt 24:00 Uhr.
Die Gewinner werden via Email, die im Newsletter genannt wurde benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Mein Key ist Low Key
Mai 23rd, 2013Wie man unschwer erkennen kann, gehört die Lichttechnik “Low Key” zweifelsfrei zu meinen liebsten Spielwiesen (neben BW). Ich plane sogar, hierzu eine eigene Galerie aufzumachen und dort so richtig gute Ergebnisse zu zeigen.
Aufruf in eigener Sache
Darum mache ich kostenlose Shootings (TfP) mit ausgesprochen markanten Models (männlich oder weiblichlich, ab 18, im Studio). Gesucht wird also nicht das feminine, weiche Gesicht, sondern deutliche Gesichts-und Körperstrukturen. Sportlichkeit ist Trumpf. (btw: es werden KEINE halbseidenen Sexbildchen gemacht!). Körperbeherrschung und Geduld sind hier allerdings dringend notwendig.
Natürlich alles mit Vertrag. Begleitung kein Problem.
Wer sich angesprochen fühlt, darf mich gerne direkt anschreiben.
Das gestrige Shooting mit Christina
Mai 20th, 2013
Wir trafen uns “zufällig” bei facebook und vereinbarten recht spontan ein Probeshooting. Viele Beispielfotos gab es nicht, nur den Namen und die Empfehlung es bekannten Visagisten (Harry Epp), der auch fürs TV arbeitet. Nun ja, getreu dem Motto “schaun mer ma” und “soo schlecht wird es nicht werden ging es ans Werk. Nur gab es diesmal keine Planung von Bildideen oder eine Art von “Vision”.
Was dann aber kam, übertraf unsere Erwartungen dann doch. Angeblich war er erst das dritte Shooting – wer mag das glauben?
Jedenfalls wurde aus dem kleinen Probeshooting ein 6-stündiger Marathon. Am Ende waren alle Beteiligten dann rechtschaffen müde … und glücklich.
Fortsetzung folgt …
Auf jeden Fall wird es eine Fortsetzung geben – und dann vielleicht mit Plan (obwohl … hmmm). An dieser Stelle infach mal VIELEN Dank an Christina und das wunderbare Miteinander. Denn gute Bilder – so richtig gute Bilder – entstehen nur im Miteinander von Fotograf und Model.



Interview mit Thomas Stephan – wenigerknipsen.de
Mai 5th, 2013Wer mich kennt – und meinen Blog ein wenig verfolgt – der wird bemerken, daß ich zu den Menschen gehöre, die das gute alte Buch noch sehr lieben. Besonderes Interesse gilt hier natürlich (Überraschung!) dem Thema Fotografie und wenn ich merke, da schreibt jemand, der auch darum ringt, das nächste Bild noch besser zu machen, dann schlägt das bei mir eine wichtige Seite an.
Irgendwie ist wohl auch Thomas Stephan aus Essen über meinen Blog gestolpert. Definitiv gehört er – wie auch ich – zu den Fotoverrückten (lieb gemeint) und gibt sich mit halben Sachen nicht zufrieden. Daß da ein Buch herauskommen würde, hatte er wohl nicht so geplant.
Seinen Weg zum Buch habe ich einmal in einem kleinen virtuellen Interview zusammengefaßt – liest sich so besser
Hallo Thomas,
Wie kam es zu der Buchidee?
Wenn man bedenkt, wie es mit der Idee für dieses Buch begonnen hat und
was inzwischen daraus geworden ist, so ist das schon spannend: Zusammen
mit einem guten Freund (er Nikon, ich Canon) hatte ich ursprünglich nur
eine Vorher/Nachher-Liste machen wollen, um elementare Aspekte der
Fotografie für Anfänger zu verdeutlichen.
Wie habt ihr euch dann dem Thema genähert?
Wir sind damals mit Bekannten losgezogen und haben ihnen anhand dieser
Liste in einem Crashkurs ihre neuen Kameras erklärt oder auch so etwas
wie eine “Kaufberatung” gemacht. Nach und nach wurde der Umfang immer
größer, Skizzen und Beispielfotos kamen hinzu. Irgendwann war der
Punkt erreicht, daß es den Umfang einer Broschüre angenommen hatte.
Und wie kam es dann gleich zum Verlegen eines ganzen Buch?
Auf der Suche nach einer kostengünstigen Möglichkeit, dieses Machwerk
in kleiner Auflage farbig ausdrucken zu lassen, bin ich dann auf
epubli.de gestoßen. Die Option, ein Buch bereits ab einer Auflage von
nur einem Exemplar drucken lassen zu können, hat dann den Ehrgeiz in
mir geweckt, aus der Broschüre ein “richtiges” Taschenbuch zu machen.
Monate später hatte ich dann in meiner knappen Freizeit über
einhundert Seiten zusammengeschrieben und bereits einige Probeexemplare
drucken lassen.
Anfangs war es nur ein originelles Gastgeschenk anstelle der
obligatorischen Flasche Wein, als dann allerdings die kindle-Plattform
von Amazon auch in Deutschland gelauncht wurde, kaufte ich mir einen
kindle touch und lud das Buch testweise bei Amazon hoch.
Innerhalb eines Monats war mein eBook unter den besten Zehn in der
Fotografie-Rubrik der deutschen kindle-Plattform. Danach folgte eine
komplett überarbeitete Fassung und viele weitere Korrekturen sowie die
Einrichtung einer eigenen Homepage bis sich die heutige Version
schließlich aktuell die Plätze Eins bis Drei abwechselnd mit zwei
weiteren Autoren teilt.
—-
Fotos und Interviewtext von Thomas Stephan, Essen. Wer jetzt schon neugierig geworden ist, der kann sich unter http://www.wenigerknipsen.de ja schon einmal vorinformieren
Neue Besen kehren gut?
April 25th, 2013Man(n) ist ja nicht schon in genügend Communities, Foren und liest nicht schon alle möglichen Blogs. Doch die Macher der Shooting-Fakrik sind da anderer Meinung. Jedenfalls bekam auch ich die Einladung, dieses vollständig neue Portal zu besuchen und möglichst auch zu nutzen. Immerhin ist die Basisversion (noch) kostenlos – was die Zukunft bringen wird, wird sich zeigen.
Was erwartet uns dort?
Auf den ersten Blick ist es eine weitere Fotocommunity. Von der Handhabung besser, einfacher und übersichtlicher als die FC (fotocommunity.de), die für meine Begriffe auch zu stark cliquengesteuert ist. Man hat es, nutzt es aber wenig. Von den Möglichkeiten für Shootingskontakte mit der Model-Kartei vergleichbar (ich hoffe nur, das Niveau rutscht nicht so tief ab) und die unvermeidlichen Chat und Schnatterfunktionen eines facebook wurden auch eingebaut.
Muß man das noch haben?
Wie so oft im Leben, sind es die Menschen, die eine Sache nach vorne bringen oder killen. So habe ich mich angemeldet und versuche – was mir so möglich ist – das Fotoniveau auf den Level eines 500px zu bringen und fruchtbare Shootingkontakte anzubieten. Was ich sonst an Kollegen gefunden habe, läßt mich hoffen, hier einen fruchtbaren Austausch haben zu können. Vielleicht trifft man sich ja mal demnächst online oder auch im real life ![]()
lg
Holger, der ständig online´ene Wupperfotograf
Neue Version 5 von Lightroom in Betaphase
April 18th, 2013Da hab ich mich doch noch garnicht an die Version 4 von Lightroom gewöhnt – arbeite immer noch zu 90 % mit Photoshop CS5 – da winkt Adobe bereits wieder mit einem kompletten Versionssprung. Diesmal also von 4.4 auf die Version 5. Als kommende Innovationen werden angekündigt:
Wer sich die neue Version vorab anschaun möchte, der kann in seinem Kundenbereich (User ID!) die Betaversion downloaden. Allerdings werden Kataloge von Vorgängerversionen nicht übernommen. Logo, oder?
“Kreativ fotografieren mit D600″ von M.Wäger – meine Meinung
April 17th, 2013Zur Person
Markus Wäger kommt eher aus der Richtung der Postproduktion. Als gefragter Experte für Bildbearbeitung ist sein Ansatz nicht so übertrieben streng technisch orientiert, sondern er sieht ein Foto von seinem Ergebnis her. Die Fotografie ist hier nur ein Medium zum Erleben der eigenen Kreativität.
Der erste Eindruck
des Buches ist sehr gelungen. Allein die Haptik (Papierwahl!), das stimmige Design (Farbwahl) und letztendlich das Format lassen die Erwartung hochschnellen. Für mich als bibliophilen Menschen ist das durchaus mit ein Kriterium, wenn es um gute Bücher geht. Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Und dieses Buch gehört sicherlich in die Reisetasche eines jeden D600-Users.
Vorab wäre zu sagen: Es handelt sich hier NICHT um ein weiteres Handbuch zur Nikon D600. Auch wenn hier viel technisches Know-how angesprochen wird, so geht es nicht vorrangig allein um Technik.
An wen wendet sich diese Buch?
Laut Klappentext wendet sich das Buch gezielt an den „ambitionierten Hobbyfotografen“, der (vielleicht) auch bereit war die 2.000 € (!) für seine neue Kamera auszugeben und nun mehr wissen will, als er dem sehr guten Originalhandbuch von Nikon entnehmen kann. Wer also nur zuviel Geld hatte und doch nur zu Weihnachten den Tannenbaum knipsen will, der wird hier wenig Bereicherung erfahren und sich im besten Fall darüber freuen können, die Bestätigung zu erhalten, ein Profiprodukt aus dem Consumermarkt in Händen halten zu können.
Im Nikonhandbuch findet er alles zu zahllosen Knöpfen und Rädchen, in diesem Buch hier legt Wäger eindeutig den Schwerpunkt auf die Praxis. Ein wenig schreibt er im Stil eines guten Freundes, der dem stolzen Neubesitzer die Möglichkeiten seiner D600 zeigen will, denn leicht macht sich Frust breit, wenn man mit solch einem komplexen Gerät alleine gelassen wird.
Tatsächlich ist das Buch aber auch eine Bereicherung für jeden anderen Nikon-User, auch wenn man selbst den Großteil der Basisinfos kennt und eine völlig andere Kamera sein eigen nennt. Allein die teils sehr anschaulichen Beispielfotos (z.B. zum Thema Bildrauschen …) sind auch dem Fortgeschrittenen eine gelungene Illustration. So manch ein Foto ist durchaus als Ideengeber geeignet (was ja auch zur Krativität gehört).
Sehr gut gefällt mir der kurze Ausflug in die Entwicklungsgeschichte der Nikon DSLRs. So kann der Leser sich doch recht gut einordnen, auf welchem Leistungsstand sein Handwerkzeug sich wohl in etwa befindet. Die nachfolgenden Erläuterungen zu den verschiedenen Chipgenerationen und Klasse und Erläuterungen zu den Unterschieden bei Objektiven kann man vielleicht reklamieren, doch greift Wäger hier bewußt tief in die Basic-Kiste, da Kreativität nicht in einem Buchlein erklärt werden kann, ohne die technischen Basiseinstellungen zu kennen. So kann die Wahl des Objektives tatsächlich einem Foto den entscheidenden Kick geben – man merkt den Unterschied, wenn man dasselbe Motiv mit unterschiedlichen Objektiven schießt und die Brennweite etc. immer gleich läßt.
Und dies soll auch mein Resumee sein:
Einmal durchlesen, auch wenn man „nix“ (?) kapiert und dann themeweise an die Sache rangehen. Das Inhaltsverzeichnis ist sauber durchgegliedert, die Themen bauen aufeinander auf, die Wiederholungen halten sich in Grenzen. Die zahlreichen Beispielfotos sind nicht nur Deko, sie bilden eine prima Möglichkeit, dasselbe (oder ähnliche) Motiv nachzustellen, die angegebenen Einstellungen an der eigenen Kamera vorzunehmen und zu schaun, wie das Ergebnis sich verändert. Lernen durch Nachahmen ist keine Schande, sondern eine Chance, die eigenen Ufer/Horizonte zu erweitern. Es müssen nicht die Schlümpfe sein, entleihen sie sich doch aus der Spielzeugkiste ihrer Kinder ein paar Püppchen und bauen Sie ein „Schlachtfeld“ auf (aus rein wissenschaftlichen Gründen natürlich) und spielen mal mit der Blendeneinstellung. Sie werden staunen, wie sich die Bildwirkung manchmal komplett dreht, nur weil der Fokusanteil plötzlich ganz waonders liegt …
Dieses kleine Büchlein ist nicht nur von der Haptik her geeignet, ein Begleiter durch den nächsten Urlaub zu werden. Es kann eine kleine Anleitung für das nächste eigene Bildprojekt sein – und alleinen dann haben sich die 30,00 € doch gelohnt. Fotografie soll doch auch Spaß machen.
————–
“Kreativ fotografieren mit Nikon D600″ von Markus Wäger, dpunkt Verlag, 29,90 € (D), 30,80 (A)
Mobiles Blitzen mit leichtem Gepäck
April 10th, 2013Nicht jeder will sich mit einem Porty belasten – entweder finanziell oder auch gewichtstechnisch. irgendwie ist das ja auch verständlich, oder? Als großer Freund meines Nikon-CLS imd überhaupt des entfesselten Blitzens bin ich immer auf der Suche nach Lösungen. Und ich kann nicht anders, aber ich muß dann gleich Jedem davon erzählen
Schon wieder eine Lösung von Foto Morgen
So langsam werden mir die Kollegen von Foto Morgen unheimlich. Immer wenn ich eine Problemstellung habe, kann ich fast sicher sein, bei den Jungs eine Lösung zu finden, die ich auch bezahlen kann.

Aber was soll ich denn machen? Meine geheime Quelle nicht verraten und dann machen die Pleite mangels Umsatz? Nein Danke
.
Mein bisherige Lösung
Bislang nutze ich die Lösung von Flash2Softbox, was auch gut verarbeitet ist und in sich geschlossen gut durchdacht. Allerdings ist es recht teuer und nicht so flexibel gewesen, wie ich mir das wünschte. Sobald die Arbeitshöhe des Blitzes wechselte – durch anderen Blitz oder zwischeschalten von Kabelschuhen etc. – mußte wieder ein neuer Adapter her. natürlich auch nicht ganz billig. Außerdem sind die Lichtformer (bis auf den Beautydish) nur für dieses System geeignet – zumindest habe ich noch keine andere Verwendung finden können.
Was ist des Pudels Kern?
Ich nutze bereist jede Menge Lichtformer mit Bowensanschluß. Vom Beautydish bis hin zu den richtig großen Softboxen (die natürlich für einen Aufsteckblitz zu groß sind) ist bereist alles vorhanden. Was wäre da leichter, als einen “Blitz-/ Schirm-/ Softboxhalter für Systemblitze” mit entsprechender Verbindung zu erfinden? Tolle Idee – leider nicht von mir
. Aber wie gesaht: Die Jungs von Foto Morgen sind auf Zack und ahben so ein Teil für schlappe 28,90 auf den Markt geworfen.
Ich werde mir den gleich mal bestellen und freu mich schon auf den nächsten Einsatz – mal ohne großes Gepäck – dafür aber mit meinen coolen Lichtformern. Wer sich dann für das Flash2Softbox interessiert, der kann es ja von mir erwerben
.
Übrigens ist auch der umgekehrte Weg sinnvoll. Fange an mit entfesseltem Blitzen und diesem Schuh, kaufe dir Lichtformer deiner Wahl (mit Bowensanschluß) und wenn dann mal ein eigenes (Home)Studio ansteht, mußt du nicht mehr alles neu anschaffen
Ist ja nicht unbedingt ein Fehler, oder?
Sechs Monate mit dem DC-1200
April 6th, 2013Vor etwas mehr als sechs Monaten erwarb ich meinen ersten Porty. Es sollte nach langer Prüfung der relativ preiswerte Jinbei DC-1200 Discovery PortySet sein. Und so wurde er es auch.
In den unterschiedlichsten Situationen mußte er sich beweisen. Outdoor am See oder in Kellergewölben, alleine oder mit einem kleinen Fotografenrudel … egal, nicht einmal fiel das Teil aus oder ließ mich im Stich.
Nun bin ich tatsächlich ein kleines bißchen technikverrückt (Nerd?) und dennoch ist für mich ein mehr an Technik nicht DIE Lösung für bessere Bilder. Gelegentlich ist es aber doch recht bequem und manchmal auch erst möglich SEIN Foto zu schießen, wenn die Bedingungen nicht sooo günstig sind. Und blitze du mal mit einem Aufsteckblitz gegen die Sommersonne in der Großstadt. Mit dem Jinbei und seinen 1200 Ws kein Problem (Leitzahl bei 108!). Vor allem, wenn man Abstand wahren muß.
Doch seht selbst, was nach einem Arbeitstag im Studio noch so entstanden ist. Ich will doch nur spielen …
Wer das Gerät bestellen will – oder weitere Informationen sucht, der besuche doch meinen Link:
http://www.foto-morgen.de/Studioausstattung-Studioblitz-Porty/?af=100027&bi=1-5-0
DANKE
Sonderangebot: Frühlingsshooting
April 4th, 2013So langsam freut man sich auf den Frühling. Erste Blüten brechen sich Bahn und die Sonnenstrahlen heben deutlich die Stimmung. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, von sich ein paar schöne Portrait- und Erinnerungsbilder machen zu lassen – ein schönes Geschenk für die Liebsten oder für sich selbst.
Mein Frühlings-Sonderangebot:
Sie erhalten unter meiner Anleitung
Paketpreis 110,00 €
Das Angebot gilt nur an freien Wochenenden und Feiertagen. Visagist/in und Hairstyling ist separat möglich (Aufpreis). Studioreservierung 35,00 €.
* on location = es kann ihr eigener Garten sein, der Botanische Garten oder sonst ein Ort unter freinem Himmel.
Nehmen Sie doch einfach Kontakt auf, beziehen sich auf dieses Angebot und lassen sich beraten – ganz unverbindlich …
Das Angebot endet am 31.Mai 2013
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Wunschliste eines Fotografen …
April 3rd, 2013Ja, ist denn schon Weihnachten?
Wenn man so aus dem Fenster schaut, kann man schon denken, es sei Weihnachten. Gestern noch dicke Schneeflocken, morgendliches Eiskratzen und kalte Gliedmaßen bestärken mich in dem Wunsch, doch einmal eine Wunschliste aufzustellen. Immer nur Socken und Krawatten ist doch langweilig.
Wen will ich adressieren?
Die Wünsche in Sachen Hardware wäre echt zu lang, um hier aufgestellt zu werden. Außerdem müßte ich mir die meisten letztendlich doch selbst erfüllen, weil der Endpreis i.d.R. deutlich oberhalb der üblichen Geschenkgrenze liegt ![]()
Vielmehr wende ich mich einmal an die werte Modelwelt – also an alle Models und jungen Damen, die gerne vor der Kamera agieren (wollen).
Warum denn dies?
Glücklicherweise bin ich der guten Lage, noch keine schlechten Erfahrungen mit meinen “Lichtbildopfern” gemacht zu haben. Doch bemerke ich in meinem Umfeld eine wachsende Zahl an Fällen, wo Fotokollegen ihrem Frust freien Lauf lassen und zum Teil kann ich sie gut verstehen.
Faktencheck
Es geht hier überwiegend um die Models, die gerne kostenlos Bilder haben wollen – sog. TfP=time for picture. TfP ist ein legitimes Vertragsverhältnis, wo sich Fotograf und Model darauf einigen, ohne Bezahlung gemeinsam an einem Bild (oder mehreren) zu arbeiten. Der Vorteil liegt auf beiden Seiten gleichermaßen verteilt. Der Fotograf kann Bildideen ausprobieren oder technisches Equipment testen, ohne den Kundendruck im Nacken zu haben. Selbstverständlich kann man innerhalb eines Kundenauftrages nur begrenzt seine eigenen Ideen einbringen, weil es ja die Vorlage des Kunden gibt. Und wer zahlt, der bestimmt die Musik.
Der Vorteil der Models liegt darin, sich einen Ruf aufbauen zu können und nebebei auch noch tolle Bilder von sich zu bekommen, die sie dann zur Eigenwerbung einsetzen können. Nicht zu verhehlen will ich die Wirkung toller Bilder auf das Selbstbewußtsein. Immerhin ist ein gut erstelltes Bild immer auch ein kleines Kompliment an das Model. Vorzüge werden herausgearbeitet und kleine Mängel geschickt übergangen. Beide Seiten dürfen i.d.R. die Bilder nicht kommerziell verwenden und damit z.B. Fotokalender erstellen und verkaufen etc. Die Details regelt hier ein Vertrag, der vorher schriftlich abgestimmt sein soll.
Häufig wiederkehrende Mißstände
Immer wieder werden kurzfristig Termine abgesagt oder “vergessen”
So ein Termin kann durchaus mit erheblichen Kosten für den Fotografen verbunden sein. Ein Studio muß beheizt werden, es wird reseviert (Einnahmeausfall) und Zeit eingeplant, wo nichts anderes gemacht werden kann. Vielleicht kommen sogar Anfahrtkosten hinzu? Bei den Benzinpreisen mittlerweile ein kleines Vermögen ![]()
Mein Wunsch: Bitte nehmt euch und den anderen Models nicht die Chance, so günstig an hochwertige Fotos zu kommen. Fotografen sind i.d.R. eng vernetzt und wenn ihr erst einmal als unzuverlässig bekannt seid, dann wird keiner mehr mit euch arbeiten wollen – und ihr werdet selten erfahren, warum dies so ist. Treue und Zuverlässigkeit sind heutzutage wichtiger denn je.
Model ist nicht oder falsch vorbereitet
Liebe Models, achtet darauf, im Vorfeld über die Bildideen zu sprechen. Fragt nach Outfitwünschen und nehmt mehrere Wechselklamotten mit, die sich kombinieren lassen. Tragt daheim lieber weniger Schminke auf, denn im Laufe des Shootings kann sich hier der Bedarf ändern – und auftragen ist einfacher, als abwaschen
und zuletzt sprecht vorher offen über eure Aufnahmebereiche. Es gibt halt auch Models, die sich gerne “blank” ablichten lassen wollen. Der Wunsch ist verständlich, sollte aber mit großer Vorsicht genutzt werden. Ist ein Foto “im Kasten”, dann ist die Kontrolle über den Werdegang des Bildes (und wer es sieht) nicht mehr zu ändern. das Internet vergißt nichts!
Körperhygiene
Hierzu will ich nichts sagen, außer: Betrachtet euren Termin, wie euer wichtigstes Date mit dem Traumprinzen. Von den sauberen Fingernägeln bis zu den geputzten Schuhen (für Studio auch die Sohle!) muß jedes Detail einfach TOP sein – die Kamera sieht gnadenlos ALLES.
Geduld tut Not
Im Vertrag ist üblicherweise geregelt, wann und wieviel Bilder übergeben werden. Ein Fotograf, der auf sich hält, gibt nur die besten Bilder heraus, denn sie sind immer auch ein Stück Werbung für ihn – weshalb auch gerne ein Logo/Namenszug im Bild sein kann. Wenn vereinbart ist, die Bilder gibt es innerhalb von x Wochen, dann ist es undenkbar, gleich am nächsten Tag (und in den folgenden Tagen) regelmäßig den “Wasserstand” abzufragen. Das Quengeln überlassen wir doch besser den kleinen Kindern, die noch Erziehung nötig haben.
Fazit
Ich habe mich einmal auf die Modelsicht beschränkt, um eine Seite der Medaille aufzuzeigen. Diese Liste ist ganz sicher nicht vollständig – ich will ja auch kein Buch schreiben – doch soll sie auch nur zum Nachdenken anregen. Selbstverständlich gibt es auch Unarten und Schlimmeres auf der Seite der Fotografen, doch diese sind heute nicht das Thema.
Es geht um gute Bilder und den Spaß an der Sache. Ich kann nur empfehlen: Redet miteinander und behandelt einander mit dem gebührenden Respekt, dann werden alle noch viel Spaß haben können. Es wäre doch schade, wenn die TfP-Knipserei nur noch von Schmuddelknipsern betrieben werden würde und so dem Ansehen der Fotografie schaden würde.
In dem Sinne wünsche ich uns allen
gutes Licht und Spaß
Euer
Holger Reich
Kreativ fotografieren …
März 28th, 2013Wer fühlt sich da nicht geschmeichelt, wenn man um seine Meinung gefragt wird? So war auch ich recht erstaunt, als ich die Anfrage von Markus Wäger (markuswaeger.com) aus Österreich erhielt und er mich anfragte, ob ich sein neuestes Buch (er hat schon 7 Bücher geschrieben!) zu reszensieren.
Es handele sich dabei um das Buch “Kreativ fotografieren mit Nikon D600″. WOW. Da muß ich erstmal gaaanz tief durchatmen. Sofort rauschten mir zahllose Gedanken durch den Sinn:
Was würde meine “Regierung” wohl dazu sagen? (immerhin ist meine ALTE D700 doch schon gut 8 Monate alt und hat die 10.000er-Marke schon lange überschritten
…
Zum Produkt
Auf dem Klappentext der Rückseite wird das produkt wie folgt beschrieben: “»Kreativ fotografieren mit Nikon D600« führt den ambitionierten Hobbyfotografen an das professionelle Fotografieren mit Nikons neuer Vollformatkamera heran. Markus Wäger bringt die drei wesentlichen Aspekte des Fotografierens mit der D600 (Kamerafunktionen, fotografische Grundlagen, Anwendungen) zusammen und »auf den Punkt«. Er zeigt, wie man die Nikon D600 im fotografischen Alltag richtig einsetzt, wie man damit die bestmögliche Qualität erzielt und welche kreativen Möglichkeiten die Kamera bietet.
Das Buch erscheint in der Reihe »Nikonians Press«, die von der weltweit größten Nikon User Community »Nikonians.org« herausgegeben wird. Buchkäufer erhalten 50% Rabatt auf die Gold-Mitgliedschaft bei Nikonians.org.”
Die Herausforderung
Nun liegt es an mir, den Nutzen dieses 270-seitigen Werkes für uns zu betrachten und ein Daumen hoch oder Daumen runter zu geben. Eine große Verantwortung, der ich mich vorurteilsfrei stellen werden und den Nutzen und möglicherweise auch Schwachstellen aufzuzeigen.
Demnächst also mehr über:
“Kreativ fotografieren mit Nikon D600″ von Markus Wäger, dpunkt Verlag, 29,90 € (D), 30,80 (A)
Persönlich …
März 27th, 2013Nun fotografiere ich schon so einige Jahre und hatte schon eine ganze Reihe von unterschiedlichsten Motiven vor der Kamera. Ich bin selbst erstaunt, daß meine nagelneue D700 schon die 10.000er Marke überschritten hat und dabei zum Teil schon recht brauchbare Bilder zustande kamen. Auch der Schritt in Richtung “eigenes Studio” war spannend – und ist es immer noch – und zeigt mir ein neues Lernfeld auf, wo nun wirklich andere Bedingungen herrschen, als auf dem Feld (on location).
Frage
Doch bei all der Entwicklung frage ich mich nun doch gelegentlich, wo die Reise hingehen wird.
Ab und an wird man ja auch gefragt, ob man diese Sache nicht zum Beruf machen möchte. Die Frage ist berechtigt – zumal bekannte Leute auf der ganzen Welt ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und damit sehr erfolgreich wurden. Doch schaue ich mich um, dann sehe ich eine Armada an Fotografen auf unterschiedlichstem Niveau, die zum Großteil täglich ums Überleben kämpfen müssen. Nur Wenige machen den Eindruck, man könne von der Fotografie bestens leben. Nicht zu vergessen die unübersehbare Schar von Semiprofis – manch einer, der den “Titel” Fotograf gerne auf der Visitenkarte führt und letztendlich doch nur kostenlose Bilder für Schülerinnen macht, um Erfahrungen zu sammeln und sein Portfolio zu erweitern. Der Fortgeschrittene nimmt dann sogar Geld, und meint, mit 19,95 (incl. Mwst) arbeite er wirtschaftlich und umgäbe sich mit dem Habitus des Profis. Nun ja, vom Hobbyknipser bis zum verehrungswürdigen Fotokünstler ist alles möglich. Doch wohin geht meine Reise?
Eine klare Antwort?
Schon oft habe ich in meinem Leben da gestanden und mich gefragt, wie mein Leben verlaufen würde. Und immer kam ich zu dem Schluß: Es ist alles möglich. Jeder Tag ist eine neue Chance, auch neue Dinge zu entdecken und zu lernen. Ich bin halt ein neugieriger Kerl. Nur zu gerne stecke ich meine Nase in neue Projekte und probiere mich aus. Und so sehe ich auch die Fotografie. Sie ist eine Entdeckungsreise, bei der ich interessanten Menschen begegnen kann, von deren Leben ich mich faszienieren lassen kann – oder deren Leben ich auch etwas Gutes mitgeben kann. Das einzig Stetige im Leben ist der Wandel. Veränderungen sind Chancen, dem Leben etwas Neues abzuzwacken. Ach ja, und nicht zuletzt kann ich als Nerd ja auch noch neue und meist doch nutzloses technisches Equipment ausprobieren, damit spielen und es euch hier vorstellen. Das kommt meiner kreativen-technischen-mitteilungsfreudigen Art bestens entgegen.
Wenn sie dir gefällt und du an der einen oder anderen Stelle Bereicherung erfährst, dann freut es mich riesig – falls ich davon erfahre. Wenn nicht, bleibt mir einfach nur, dir immer das beste Licht zu wünschen und ein gesegnetes Osterfest. Lasse dir nicht von jedem dreinreden, der meint, ein Experte zu sein und erfreue dich einfach an den Möglichkeiten, die das Leben so bietet. Fotografie ist eine Möglichkeit – und eine Schöne, wie ich meine.
Diesmal ganz persönlich euer
Holger Reich





