Aus einer Pressemitteilung von Nikon Deutschland

Nikon hat in einem Experiment untersucht, was hinter dieser Fähigkeit steckt
Düsseldorf, 28. Juni 2012 – Oft hört man die Redensart, dass jemand ein gutes Auge für die Fotografie hat – aber was bedeutet das eigentlich? Kann man das lernen? Ist es eine angeborene Fähigkeit?

Nikon hat mit einem der führenden europäischen Eyetracking-Forschungsunternehmen – Eyetracker – ein Experiment durchgeführt, bei dem die Augenbewegungen von Profifotografen beim Komponieren und Aufnehmen von Bildern aus unterschiedlichen Genres (Reise-, Natur- und Eventfotografie) analysiert worden sind. Diese Daten wurden mit der Herangehensweise eines Amateurfotografen bei den gleichen Motiven verglichen. Auf diese Weise haben wir faszinierende Erkenntnisse darüber gewonnen, was ein Auge fürs Fotografieren ausmacht.

Die folgenden Abschnitte fassen diese Erkenntnisse zusammen – die detaillierten Ergebnisse sowie daraus abgeleitete Tipps & Tricks unserer Profifotografen finden sich in der beigefügten Pressemitteilung:

  • Lassen Sie sich Zeit: Profis nehmen sich dreimal mehr Zeit als ein Amateurfotograf
    Profifotografen nehmen sich sehr viel mehr Zeit für ihre Bilder – unsere Profifotografen benötigten im Durchschnitt 10:22 Minuten. Das ist dreimal länger als bei unserem Amateurfotograf: Er benötigte bei den drei Szenarien (Reise-, Natur- und Eventfotografie) durchschnittlich 2:43 Minuten, um das beste Bild zu erzielen.
  • Machen Sie mehr Fotos: Profis ziehen für ein Motiv über dreimal mehr Aufnahmen in Betracht
    Es passiert leicht, dass man sich in einer Aufnahmesituation nur auf einen Bereich konzentriert, von dem man denkt, dass er das beste Bild ermöglicht. Bei allen drei Szenarien prüften unsere Profis beständig eine größere Zahl unterschiedlicher Aufnahmemöglichkeiten als unser Amateurfotograf. Während letzterer acht potenzielle Aufnahmen in Erwägung zog, waren es beim Profifotografen 29. Das sind mehr als 3,5-mal mehr Optionen, um aus einem Motiv die beste Aufnahme zu machen.
  • Betrachten Sie das Motiv aus jedem Winkel
    Einer der Punkte, in denen sich Amateur- und Profifotograf am deutlichsten unterschieden, war die Art und Weise, wie sie den Bildausschnitt gewählt haben. Die Profifotografen prüften jede nur denkbare Aufnahmeposition.
    Der Amateurfotograf dagegen sah einfach in die Richtung, in die er ging, oder direkt auf das, was gemäß seiner Entscheidung sein nächstes Motiv sein würde.
  • Weniger ist mehr
    Bei ihren endgültigen Bildern konzentrierten sich die Profis allesamt auf einen bestimmten Teil der Szenerie, die sie aufnahmen. Der Amateur hingegen war damit beschäftigt, zu versuchen, alles ins Bild zu bekommen, um die gesamte Szenerie einzufangen.
  • Machen Sie das Beste aus den Umständen
    Die Profifotografen stellten sich schnell auf die Bedingungen jedes Szenarios ein und nutzten diese zu ihrem Vorteil. Der Reisefotograf kontrastierte etwa die hellen Strandhütten mit den tristen Wetterbedingungen und lotete die Gegenüberstellung natürlicher und menschengemachter Strukturen aus. Er zog außerdem verschiedene Kompositionen in Betracht.
  • Tipps und Tricks der Profis
    Aus diesem Experiment abgeleitete Tipps und Tricks unserer Profis für die drei betrachteten Bereiche der Fotografie (Reise-, Natur- und Eventfotografie) finden Sie in der angefügten Pressemitteilung.
    In diesem Zusammenhang macht die neue die Nikon D3200 das Fotografieren besonders einfach. Weitere Informationen zu dieser Kamera finden Sie hier:

http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d3200

Bild- und Videomaterial zum Experiment stehen hier zum Download bereit:

http://78.46.208.44/~Eye_for_Photography/