Unweigerlich muß ich mich auch ein klein wenig der Bildbearbeitung widmen. Betonung liegt aber auf WENIG, da ich mir bewußt bin, daß es im Web hervorragende Hilfsseiten, Tutorial, Training und Tipps gibt, die ich hier nicht wiederholen will.

Grundregeln der Bildbearbeitung

Was ist mir wichtig bei der Bildnachbearbeitung? Zunächst will ich das Motiv möglichst “angenehm” abgelichtet sehen. So Themen wie Trash, Grufti oder so sind nicht mein Genre. Wenn ich diese Leute photographiere, dann werden sie immer “hübsch” und nie gruselig. Das liegt wohl an mir. Sorry.

Ich werde auch niemals ein Model ablehnen, weil sie nicht “schön” genug ist. Allerdings muß das Model schon “ein gewisses Etwas” haben, was mit mir kommuniziert. Ein gutes Photo ist immer ein Teamwork.

Handarbeit ist angesagt

Für die digitale Fotografie gilt: In Photoshop (PS) werden die Bilder zunächst entwickelt. Aus RAW werden i.d.R. JPGs bzw. PSD (PS-Datei). Belichtungskorrektur, Nachschärfen und Detailretusche sind die Standardarbeitsschritte, die ja früher in der Dunkelkammer stattfanden. Auch dort baute man sich Schablonen und wedelte dann die Bereiche ab, die man länger oder weniger lang belichten wollte. Also, nichts Neues unter der Sonne.

Wir arbeiten natürlich auch hin und wieder mit den guten, alten Filmen. Die Prozesse sehen hier grundsätzlich ähnlich aus – nur halt in der Dunkelkammer mit Chemie, Wasserbad etc.

Mein Standard-workflow mit Adobe Photoshop